Kreistag unterstützt die BIK Die Linkspartei/ Offene Liste hat einen Antrag im Kreistag eingebracht, dass die 131/80 ha Kiesabbaufläche aus dem Regionalplan durch die Regionalversammlung herauszunehmen ist. Dieser Antarg wurde nach Textänderungen von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen unterstützt. Nur die FDP verweigerte wieder Ihre Zustimmung. Dezember 2011
Infoveranstaltung am 4.8.2011 Die BIK lud aufgrund des neuen Gemeindeparlaments neben den Gemeindevertreter auch den Gemeindevorstand sowie interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Dabei wurde auf eine Rolle die 4,5 km lange Strecke um den geplanten Kiessee abgefahren. Ein Vertreterdes NABU berichtete von den in dem Areal lebenden geschützten Tierarten. Unter anderem auch von dem großen Vorkommen der Knoblauchkröte mit bis zu 1000 Tieren. Im Anschluß an die Fahrt wurde ein Film über die Folgen des Hochwassers von 1882 gezeigt, sowie eine Präsentation der gegenwärtigen und in Zukunft möglichen Situation durch den Kiesabbau. LInk zur Präsentation ( Kurzversion)
Mitteldorf darf nicht erweitern! Das Regierungspräsidium hat eine Erweiterung der bestehenden Kiesgrube zwischen Mönchhofdreieck und Airportring von 10 ha abgelehnt. Begründung: die Nähe zum Flughafen (Vogelschlag), Trinkwassereinzugsgebiet und Abbau im Bannwald. Damit wächst logischerweise die Nachfrage für Sand und Kies aus der Gemeinde Trebur, was wiederum einen schnelleren Landverbrauch ergibt. April 2011.
Vorentscheid in der Regionalversammlung gegen Trebur In der Sitzung am 17.9.2010 wurde der ein Teilbereich des Regionalplan Südhessen entschieden. Hierbei wurde die Kiesabbaufläche in Geinsheim von 131ha auf 80 ha reduziert. Die Gemeinde forderte die komplette Streichung, da in der Hessenaue weiter 82 ha ausgewiesen sind. Stattdessen wurde dem Wunsch der Fa. Dyckerhoff von der CDU und FDP mehrheitlich entsprochen. Mehr zur Sitzung.
Römerlager kontra Kiesabbau? 29.5.2010: 18ha großes Römerlager im Bereich der 131ha Kiesabbaufläche, ein weiterer Grund nicht auszukiesen. Die Römer sind lange weg, ihr Erbe liegt im Boden und verdient Schutz, genauso wie, die vom Austerben bedrohte Knoblauchkröte. Sie lebt heute in dem Areal ( s. auch Info)
Am Sonntag den 16. Mai 2010 von 11:00 bis 16:00 Uhrveranstaltete die BIK ein Frühlingsfest an der geplanten 131ha Abbaufläche. Bei Blasmusik, gutem Wetter und Imbissstand fanden sich zahlreiche Besucher ein. Teilweise kam fast Volksfetstimmung auf. Zusammen mit dem Bürgermeister Jügen Arnold stellte Edwin Becker anhand von Plakaten den Rheinwinterdeich als letze Bastion vor einem Hochwasser dar. Von essentieller Bedeutung ist die Herausnahmen der 131ha Fläche aus dem Regionalen Raumordnungsplan Südhessen durch die Regionalversammlung. Die Vertreter aller Parteien, ausgenommen der FDP habe dies zugesagt.
Die Entscheidung zur 131 ha Kiesabbaufläche ist noch nicht gefallen. Entgegen den ersten Zeitplanungen Dez.09 war der Punkt noch nicht auf der Tagesordung der Regionalversammlung . Die nächste Sitzung ist im Mai2010. Bis Nov.2010 muss der Plan verabschiedet werden. Diskusionen um Kiesabbau gegen in eine neue Runde. Leserbriefe entfachen neue Diskusionen um Bohrungen am Deich. Mehr finden Sie unter Presse.
Zur Ballonwanderung finden Sie unter Info und Video einen informativen Film auch zum Hochwasser 1988. Die BIK beim RP Die "Bürgerinitiative gegen Kiesabbau" (BIK) Trebur hat beim Regierungspräsidenten (RP) in Darmstadt einen Gesprächstermin erhalten, um ihr Anliegen persönlich vorzutragen. BIK-Mitglieder werden am Donnerstag, 29. Oktober, um l4 Uhr in Darmstadt sein. Der BIK wurden 45 Minuten Gesprächszeit eingeräumt. Siehe auch Presse.
Neues aus dem Kreistag: Ausschuss Sitzung 23.9.09; Die Stellungnahme der BIK zum Regionalplan Südhessen ist beim Kreis Ausschuss angekommen. Da diese Stellungnahme nicht bei jeder Fraktion angekommen ist. Wurde der Punkt in die nächste Sitzung im November, verschoben. Siehe auch Presse. Begründung: Es muss jeder die Stellungnahme lesen und es muss über die vorgeschlagenen Änderungen gesprochen werden, ob sie so übernommen werden können. Es hat sich erfreulicher weise keine Fraktion negativ dazu geäußert.
Einspruchsbrief gegen die 131 ha Kiesabbaufläche (pdf) Hier finden Sie einen Musterbrief zum Download, den Sie in Ihrem Namen an die zuständige Dienststelle im Regierungspräsidium in der Zeit der 2.Offenlegung des Regionalplans Südhessen / Regionalen Flächennutzungsplans vom 1. September 2009 bis 2. November 2009 senden können: Die BIK ist auf allen politischen Felder aktiv. Nachdem die Freien Wähler, CDU und SPD sich gegen einen Kiesabbau von 131 ha in Geinsheim ausgesprochen haben informierten sich nun auch "Die Linke"vor Ort und wollen die BIK unterstützen.
Etappensieg der BIK? Nach Gesprächen der BIK mit Vertretern des Kreistages aus allen Fraktionen, hat sich der Kreistag in Groß - Gerau am Montag, den 30.März 2009 mit großer Mehrheit gegen die Ausweisung großflächiger Kiesabbauflächen in Geinsheim am Rheinwinterdeich ausgesprochen. Im Kreistag Groß - Gerau fordern die FWG, CDU, Linke, SPD und Grüne von der Regionalversammlung die Herausnahme der 131 ha großen Kiesabbaufläche . Lediglich die FDP - Vertreter stimmten, wie auch in der Gemeindevertretung in Trebur, dagegen. Der Kreis will in seiner Stellungnahme zum Regionalen Raumordnungsplan die Herausnahme deutlich machen. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Trebur hat schon im Rahmen der ersten Offenlegung des RROP die Herausnahme der 131 ha gefordert. Im Rahmen der zweiten Offenlegung können die Einwendungen wieder vorgebracht werden. Die Entscheidung wird dann voraussichtlich Ende 2009 mit der Verabschiedung des RROP fallen.
Kiesabbau ein Thema im Gemeindeparlament am 30. Januar 2009 Die Beschlüsse des Gemeindparlaments finden Sie am Ende der Historie zum Kiesabbau
Unterstützerbriefe
Die BIK hat nachstehend zwei Briefe, einen an Frau Staatsministerin Silke Lautenschläger, Hessisches Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz
den anderen an Herrn Dr. Dieter Posch,. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
formuliert, mit der Bitte die Gemeinde Trebur zu unterstützen, den Raubbau unserer Landschaft zu stoppen und nur weitere Auskiesung zuzulassen, wenn die Wiederverfüllung gewährleistet ist. Unterstützen Sie die BIK, indem Sie einen oder beide Briefe übernehmen und in Ihrem Namen an den jeweiligen Minister senden.