FEHLENDE ÜBERSCHRIFT > Die Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau in Trebur

Die Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau in Trebur

Nach dem Bohren kommt das Baggern
Jan. 2013. Die Vorbereitungen für einen neuen Kiessee schreiten voran. Mit Hilfe der Grundstückseigner und /oder Pächter kann die Firma Dyckerhoff die erforderliche Vorarbeiten in dem Gelände nördlich der L3094 tätigen. Hierzu werden 4 Löcher mit ca. 10x10 Meter 7 m tief ausgehoben und anschließend wieder verfüllt. Bedenkt man, dass die Landwirtschaft im Rahmen der Deichsanierung die Zerstörung der Äcker durch das Ablagern von Baumaterial beanstandet hat, stellt sich die Frage warum gibt es hier keinen Widerspruch. Vieleicht war die finanzielle Entschädigung ausreichend.
Information der Bevölkerung durch die Firma Dyckerhoff - Fehlanzeige. Nur wenn es darum geht, die Bürger von den "Vorzügen des Kiesabbaus" zu überzeugen findet Dyckerhoff mit großformatigen Anzeigen in der Presse und den Treburer Nachrichten den Weg in die Öffentlichkeit. Warum laufen die Vorbereitungen im Stillen ab?

Dyckerhoff lässt wieder bohren
Gemäß den Anregungen bzw. Forderungen aus dem Scopingtermin beim Bergamt ( das ist der erste Schritt zur Beantragung der Abbaugenehmigung nach Bergrecht) lässt die Firma Dyckerhoff ab dem 11.7.2012 zwei Grundwassermessstellen mit jeweils einer Teufe von 40 m errichten. Dieses sollen den Ober- und Unterwasserstrom erfassen und möglichst durchgehend verfiltert sein.
Stellt sich die Frage welche Grundstückseigner lassen dies zu, muss man doch annehmen, dass diese auch bereit sind die Flächen an die Firma Dyckerhoff zu verkaufen.

„Mit dem Fahrrad um die Abbaufläche“

Die Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau in Trebur lädt alle Bürger der Großgemeinde Trebur, die Kommunalpolitiker aller Fraktionen, sowie die Politiker aus Kreistag und Regionalverband Südwest und natürlich auch die Anwohner der umliegenden Gemeinden ein, sich an der Veranstaltung am 30. Juni 2012 am Badesee Vogel in Geinsheim / Hessenaue zu beteiligen. Treffpunkt Parkplatz Badesee 14:00 und 16:00 Uhr.
Lärm, Schmutz, Lkw-Verkehr, unwiederbringliche Zerstörung einer intakten Natur, Aufgabe einer Freizeiteinrichtung, Verlust von Agrarflächen mit Aufgabe von Bauernhöfen, all das sind die Folgen eines weiteren Kiesabbaues in diesem Bereich und die Lebensqualität
der Anlieger ist auch extrem gestört. Die Gefahr von Deichbruch bei Extremhochwasser, sowie die Vernässung von Kellern sind nach wie vor gegeben.

Kreistag unterstützt die BIK
Die Linkspartei/ Offene Liste hat einen Antrag im Kreistag eingebracht, dass die 131/80 ha Kiesabbaufläche aus dem Regionalplan durch die Regionalversammlung herauszunehmen ist. Dieser Antarg wurde nach Textänderungen von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen unterstützt. Nur die FDP verweigerte wieder Ihre Zustimmung. Dezember 2011

Infoveranstaltung  am 4.8.2011
Die BIK lud aufgrund des neuen Gemeindeparlaments neben den Gemeindevertreter auch den Gemeindevorstand sowie interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein.  Dabei wurde auf eine Rolle die 4,5 km lange Strecke um den geplanten Kiessee abgefahren. Ein Vertreterdes NABU berichtete von den in dem Areal lebenden geschützten Tierarten. Unter anderem auch von dem großen Vorkommen der Knoblauchkröte mit bis zu 1000 Tieren. Im Anschluß an die Fahrt wurde ein Film über die Folgen des Hochwassers von 1882 gezeigt, sowie eine Präsentation der gegenwärtigen und in Zukunft möglichen Situation durch den Kiesabbau. LInk zur Präsentation ( Kurzversion)


Mitteldorf darf nicht erweitern!
Das Regierungspräsidium hat eine Erweiterung der bestehenden Kiesgrube zwischen Mönchhofdreieck und Airportring von 10 ha abgelehnt. Begründung: die Nähe zum Flughafen (Vogelschlag), Trinkwassereinzugsgebiet und Abbau im Bannwald.
Damit wächst logischerweise die Nachfrage für Sand und Kies aus der Gemeinde Trebur, was wiederum einen schnelleren Landverbrauch ergibt. April 2011.

Vorentscheid in der Regionalversammlung gegen Trebur
In der Sitzung am 17.9.2010 wurde der ein Teilbereich des Regionalplan Südhessen entschieden. Hierbei wurde die Kiesabbaufläche  in Geinsheim von 131ha auf 80 ha reduziert. Die Gemeinde forderte die komplette Streichung, da in der Hessenaue weiter 82 ha ausgewiesen sind. Stattdessen wurde dem Wunsch der Fa. Dyckerhoff von der CDU und FDP mehrheitlich entsprochen. Mehr zur Sitzung.


Römerlager kontra Kiesabbau?
29.5.2010: 18ha großes Römerlager im Bereich der 131ha Kiesabbaufläche, ein weiterer Grund nicht auszukiesen. Die Römer sind lange weg, ihr Erbe liegt im Boden und verdient Schutz, genauso wie, die vom Austerben bedrohte Knoblauchkröte. Sie lebt heute in dem Areal ( s. auch Info)

Am Sonntag den 16. Mai 2010  von 11:00 bis 16:00 Uhr veranstaltete die BIK ein Frühlingsfest an der geplanten 131ha Abbaufläche. Bei Blasmusik, gutem Wetter und Imbissstand fanden sich zahlreiche Besucher ein. Teilweise kam fast Volksfetstimmung auf. Zusammen mit dem Bürgermeister Jügen Arnold stellte Edwin Becker anhand von Plakaten den Rheinwinterdeich als letze Bastion vor einem Hochwasser dar. 
Von essentieller Bedeutung ist die Herausnahmen der 131ha Fläche aus dem Regionalen Raumordnungsplan Südhessen durch die Regionalversammlung. Die Vertreter aller Parteien, ausgenommen der FDP habe dies zugesagt.

Die Entscheidung zur 131 ha  Kiesabbaufläche ist noch nicht gefallen.
Entgegen den ersten Zeitplanungen Dez.09 war der Punkt noch nicht auf der Tagesordung der Regionalversammlung . Die nächste Sitzung ist im Mai2010. Bis Nov.2010 muss der Plan verabschiedet werden.
 
Diskusionen um Kiesabbau gegen in eine neue Runde.
Leserbriefe entfachen neue Diskusionen um Bohrungen am Deich. Mehr finden Sie unter Presse.

Zur Ballonwanderung
finden Sie unter Info und Video einen informativen Film auch zum Hochwasser 1988.
 
Die BIK beim RP

Die "Bürgerinitiative gegen Kiesabbau" (BIK) Trebur hat beim Regierungspräsidenten (RP) in Darmstadt einen Gesprächstermin erhalten, um ihr Anliegen persönlich vorzutragen. BIK-Mitglieder werden am Donnerstag, 29. Oktober, um l4 Uhr in Darmstadt sein. Der BIK wurden 45 Minuten Gesprächszeit eingeräumt. Siehe auch Presse.

Neues aus dem Kreistag: Ausschuss Sitzung 23.9.09; Die Stellungnahme der BIK zum Regionalplan Südhessen ist beim Kreis Ausschuss angekommen.
Da diese Stellungnahme nicht bei jeder Fraktion angekommen ist. Wurde der Punkt in die nächste Sitzung im November, verschoben. Siehe auch Presse.
Begründung:
Es muss jeder die Stellungnahme lesen und es muss über die vorgeschlagenen Änderungen gesprochen werden, ob sie so übernommen werden können.
Es hat sich erfreulicher weise keine Fraktion negativ dazu geäußert.

Einspruchsbrief gegen die 131 ha Kiesabbaufläche (pdf)
Hier finden Sie einen Musterbrief zum Download, den Sie in Ihrem Namen an die zuständige Dienststelle im Regierungspräsidium in der Zeit der 2.Offenlegung des Regionalplans Südhessen / Regionalen Flächennutzungsplans vom 1. September 2009 bis 2. November 2009 senden können:

Die BIK ist auf allen politischen Felder aktiv.
Nachdem die Freien Wähler, CDU und SPD sich gegen einen Kiesabbau von 131 ha in Geinsheim ausgesprochen haben informierten sich nun auch "Die Linke"vor Ort und wollen die BIK unterstützen.

Etappensieg der BIK?
Nach Gesprächen der BIK mit Vertretern des Kreistages aus allen Fraktionen, hat sich der Kreistag in Groß - Gerau am Montag, den 30. März 2009 mit großer Mehrheit gegen die Ausweisung großflächiger Kiesabbauflächen in Geinsheim am  Rheinwinterdeich ausgesprochen. Im Kreistag Groß - Gerau fordern die FWG, CDU, Linke, SPD und Grüne von der Regionalversammlung die Herausnahme der 131 ha großen Kiesabbaufläche . Lediglich die FDP - Vertreter stimmten, wie auch in der Gemeindevertretung in Trebur, dagegen.
Der Kreis will in seiner Stellungnahme zum Regionalen Raumordnungsplan die Herausnahme deutlich machen. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Trebur hat schon im Rahmen der ersten Offenlegung des RROP die Herausnahme der 131 ha gefordert.
Im Rahmen der zweiten Offenlegung können die Einwendungen wieder vorgebracht werden. Die Entscheidung wird dann voraussichtlich Ende 2009 mit der Verabschiedung des RROP fallen.

Kiesabbau ein Thema im Gemeindeparlament am  30. Januar 2009
Die Beschlüsse des Gemeindparlaments finden Sie am Ende der Historie zum Kiesabbau

Unterstützerbriefe 

Die BIK hat nachstehend zwei Briefe, einen an Frau Staatsministerin Silke Lautenschläger, Hessisches Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz 

den anderen an Herrn Dr
. Dieter Posch,.  Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

formuliert, mit der Bitte die Gemeinde Trebur zu unterstützen, den Raubbau unserer Landschaft zu stoppen und nur weitere Auskiesung zuzulassen, wenn die Wiederverfüllung gewährleistet ist.
Unterstützen Sie die BIK, indem Sie einen oder beide Briefe übernehmen und in Ihrem Namen an den jeweiligen Minister senden.


 

 

Untermenü

www.bi-kiesabbau.de
Home